Tag der offenen Tür sprengt alle Rekorde

„Wir sind einfach nur sprachlos“, fasst Ernst Wildhagen, 1. Vorsitzender das Sommerfest zusammen. Sein Dank geht sofort an die vielen Helferinnen und Helfer, denn ohne Unterstützung wäre so eine Veranstaltung nicht machbar.

Kurz vor 11 Uhr kamen schon die ersten Gäste – im Laufe des Tages waren es mehr als 700 Menschen. Natürlich waren die Tierheim-Tiere und ihre Geschichten das Wichtigste. Vor allem die Schicksale der ausgesetzten oder aus schlechten Haltungen beschlagnahmten Tiere sorgten für Empörung, Mitleid – und häufig auch Wut. Durch eine gute Organisation waren die Tiere trotz der vielen Menschen ziemlich relaxt und haben den aufregenden Tag gut überstanden.

Ein umfangreiches Tagesprogramm sorgte für Abwechslung. So gab es rund um den Hund es gleich mehrere Angebote:

  • Hundetrainerin Claudia Tinnappel erklärte u. a. das Alltagstraining – auch gleich zum mit machen für die Besucherhunde.
  • Claudia Ewald von „Bewegte Hunde – Physiotherapie für Vierbeiner“ informierte über die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten. Auch da wurde der ein oder andere Besucherhund gleich professionell angeschaut.
  • Und dann gab es noch die beliebte Beuteljagd – durchgeführt vom Gassigänger Hartmut Günther

Die Kinder tobten sich in der großen Hüpfburg aus oder waren kreativ am Kindertisch. Belohnt wurden alle mit einem Slush-Eis.

Beim großer Flohmarktstand mit Tierbedarf konnte jeder etwas für die eigenen Schützlinge besorgen.

Ausführliche Informationen über Igel und deren Bedürfnisse oder was man in Notsituationen sofort tun sollte, bekamen die Besucher beim Stand der „Igelhilfe Seelze und Umgebung e.V.“

Besonders gut duftete es beim Stand von Petra Röbbert: hier gab es handgemachte Seife für Mensch und Tier.

Zum ersten Mal wurde eine Tombola durchgeführt. Sehr viele Geschäftsleute aus Barsinghausen und Umgebung hatten große und kleine Geschenke gespendet. Das kam richtig gut an und die Lose waren bereits nach wenigen Stunden komplett ausverkauft.

Am vegetarisch/veganen Buffet war es immer voll und es gab viel Lob über die große Auswahl. An den Tischen und Bänken kam es dann zu vielen Gesprächen rund um das Thema Tierschutz.

Auch einige Politiker machten sich ein Bild über die vielen Aufgaben im Tierschutz.

Kassenwartin Isabell Köckritz sammelte im wahrsten Sinne des Wortes ständig das Spendengeld ein und das Ergebnis übertraf einfach alles: fast 4.000 Euro flossen in die Vereinskasse.

Am Ende des Tages waren dann alle glücklich, zufrieden und erschöpft. „Jetzt müssen wir alles aufarbeiten, denn es gab neben finanzieller Unterstützung auch viele Sachspenden, Interessenten für Tiere, den Wunsch ehrenamtlich zu helfen oder eine Patenschaft zu übernehmen“, so Wildhagen.