Notfellchen und Notfälle

Teure Notbehandlung für Kaninchen Speedy

Speedy und seine Partnerin wurden abgegeben. Als die beiden Tiere zu uns kamen, wurden sie sofort unserem Tierarzt vorgestellt. Die Diagnose lautete: aufgeblähte Bäuche. Das kommt bei Kaninchen leider häufig vor, muss aber auch sofort behandelt werden. Beide bekamen die notwendigen Medikamente. Leider ging es Speedy am nächsten Tag schlechter. Da er kein Futter anrührte, musste er gepäppelt werden - und zwar mehrmals täglich. So eine Behandlung wird im Tierheim schwierig und so zogen Speedy und Amy in eine kompetente Pflegestelle.

Doch trotz Intensivbetreuung verbesserte sich Speedy Zustand nicht. Wir fuhren zum Tierarzt und hier kam nun die schreckliche Nachricht, dass es sich vielleicht um einen Darmverschluß handeln könne. Daraufhin brachten wir Speedy umgehend in die Tierärztliche Hochschule zur Notbehandlung. Diverse Untersuchungen musste der Kleine überstehen, aber der Verdacht bestätigte sich zum Glück nicht. Speedy hatte allerdings einen sehr starken Infekt und einen geschwollenen Hals. Die Nacht verbrachte er in der Hochschule und es gab noch weitere Untersuchungen.

Nun bekommt er Antibiotika sowie Schmerzmittel und da er leider immer noch sehr schlecht frisst, muss er auch gepäppelt werden. Dies geschieht jetzt allerdings wieder in der Pflegestelle und vor allem ist er wieder mit seiner geliebten Amy zusammen. Bis zur Genesung ist es noch ein langer Weg, aber wir sind jetzt optimistisch.

Die Tierarztkosten belaufen sich aktuell auf rund 500 Euro. Über eine Spende würden wir uns freuen.

Angie musste operiert werden

Unsere Angie war recht lange bei uns im Tierheim. Wir hatten schon fast eine Vermittlung aufgegeben. Eine ältere Hündin, schwarz und nicht immer mit Artgenossen verträglich – unsere Hoffnung war nicht sehr groß, obwohl sich Angie im Tierheim wunderbar entwickelt hatte.

Dann die gute Nachricht: Eine Familie hatte sich in Angie verliebt und so zog sie Ende letzten Jahres endlich in ihr neues Zuhause. Hund und Menschen waren von Anfang an glücklich.

Doch dann die schlechte Nachricht: An der Gebärmutter gab es eine tumoröse Entzündung und es stand eine schwierige, große und teure Operation im Raum. Natürlich wurde nicht gezögert und Angie wurde sofort operiert. Zum Glück hat sie alles gut überstanden und ist auf dem Wege der Besserung.

Nun suchen wir Spenderinnen und Spender, die sich an den OP-Kosten beteiligen. Jeder Euro zählt!

Rettung in letzter Minute

Gestern Abend ging es unserer Fienchen sehr schlecht. Laura und Jenny hatten Dienst im Kleintierhaus und den Beiden fiel sofort auf, dass das Kaninchen sehr stark pumpte. In solchen Fällen handeln wir sofort, denn Kaninchen sind extrem empfindlich - vor allem wenn es um Magen und Darm geht.

So fuhren wir schnell zu unserem Tierarzt und die Untersuchung ergab ein ernüchterndes Ergebnis: ein Tumor an der Gebärmutter. Fienchen wurde erst einmal stabilisiert und gleich am nächsten morgen operiert. Der Tumor konnte gut entfernt werden und hatte auch noch nicht gestreut.

Jetzt muss sich Fienchen erholen und wird die nächsten Tage - gemeinsam mit ihrem Partner Rocco - in einer Pflegestelle versorgt.

Das schnelle Handeln hat Fienchen das Leben gerettet.

Die Notbehandlung am Wochenende, die Operation und jetzt die Nachbehandlung haben ein Loch in unsere Kasse gerissen. Wir würden uns über Spenden für Fienchen freuen.

Stadtsparkasse Barsinghausen, IBAN DE 7225 1512 7000 0010 7243, Stichwort: Kaninchen Fienchen